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BMS-Therapie

BIOMECHANISCHE MUSKELSTIMULATION:

Grundlagen:

Die Biomechanische Muskelstimulation (BMS), auch bekannt unter dem Begriff Neuromuskuläre Stimulation (NMS) wurde 1978/78 in Russland (Prof. Dr. habil. Vladimir Nazarov) entwickelt.

Die BMS ist eine ausschließlich mechanische Einwirkung auf den Körper. Es muss kein elektrischer Strom angelegt werden. Die mechanische Einwirkung erfolgt in Form einer Schwingung von bestimmter Frequenz und Amplitude, ähnlicher der natürlichen Schwingungen des menschlichen Körpers.

Durch eine optimal rhythmisch schwingende Skelettmuskulatur kann ein perfekt funktionierender Stoffwechsel bis hin in die kleinsten Körperzellen gewährleistet werden. Denn lebende Zellen schwingen in allen biologischen Systemen rhythmisch.

Behandlungserfolge können unmittelbar festgestellt werden.

Ähnliche Therapien: Matrix-Rhythmus-TherapieAndullationstherapie, EMS-Training, usw.

Anwendunsgebiete:

  • zur Förderung der Durchblutung und Entgiftung des Körpers
  • zur Schmerztherapie für Nerven-, Stütz- und Bewegungssystem
  • zur Mobilisierung des Körpers (Muskeln, Bindegewebe usw.)
  • bei Neurologischen Erkrankungen (z.B. MS, Schlaganfall, Parkinson)
  • zur Straffung des Körpers,in der Sportmedizin
  • Anti-Aging

Kreislauf- und Lymphsystem:

Das gesunde Herz inklusive Gefäßsystem leistet ungefähr ¼ der zur optimalen Blut-
Versorgung erforderlichen Pumpleistung. Die überwiegende Pumpleistung wird von der Muskulatur erbracht. Durch Anspannung des Muskels (Längsvibrationen der Muskelfasern) wird das Blut aus den Gefäßen herausgepresst. In der Entspannungsphase nimmt das Gefäß seine Normalform wieder an, arterielles Blut kann wieder fließen.

BMS bewirkt eine verbesserte Durchblutung des stimulierten Gewebes. Untersuchungen ergaben, dass sich bei der Anwendung z.B. im Unterarm-Handbereich, die Blutpumpfunktion um 10 % und zusätzlicher dynamischer Tätigkeit um 30 % erhöhten.

Mit entsprechender Frequenz angewandt, unterstützt BMS des Lymphsystem. Der schnellere Blutfluss verhindert und zerstört Ablagerungen und spült Toxine über das Lymphsystem aus.

Bei der Reizung der Rezeptoren im neuromuskulären System gelangen Informationen aus der Peripherie über die sensorischen Bahnen in das ZNS. Die Reizung dieser Nerven erfolgt an ihren Enden, den Mechanorezeptoren. Es handelt sich um feine Enden von Nervenverästelungen ohne Hülle, die eine oder mehrere Muskelfasern spiralförmig umwinden. Mechanorezeptoren (auch Propriorezeptoren genannt) liefern kinästhetische Informationen (Gefühl für Position, Bewegung und Belastung). Es gibt sie in Muskeln, Fascien, Sehnen und Bindegewebe, das praktisch in allen Organen vorhanden ist.

Bei gesunden Muskeln erfolgt die Innervation (Anspannung) bewusst vom Gehirn aus. Willentliche Anspannung oder Dehnung der Muskulatur bewirken einen Reiz der Rezeptoren, die diesen über die Nervenbahnen an das ZNS weiterleiten.

Bei der BMS wird die Muskelaktivität extern mittels eines BMS-Applikatiors bewirkt. Dem Gehirn wird ein „normales Bewegungsmuster“ gemeldet so dass eine Neuroprogrammierung der motorischen Zonen stattfinden kann. Bei Störungen im sensiblen Bereich erreicht man durch BMS eine weitgehende Normalisierung von z.B. Hyperästhesie (herabgesetzte Empfindungen von Sinnesreizen) oder Hypersensibilität nach Nervenläsionen.

Erfahrene Therapeuten berichten, dass Schmerzpatienten bereits während der ersten Behandlung mit BMS deutliche Erleichterung verspüren.

Funktionieren Muskeln nicht mehr richtig, kommt es in der Zellschwingung zu Verlangsamung bis hin zu Stauungen, dadurch werden Schlackstoffe nicht mehr abtransportiert bzw. keine optimale Durchblutung mehr gewährleistet. Es entstehen schmerzhafte Verspannungen, die Veränderungen im Muskel bzw. Druck auf Nervenbahnen auslösen können.

Bei der BMS wird die Zellschwingung der Muskelzellen wieder optimiert, die Schlackstoffe und Stauungen im Muskel beseitigt. Dadurch erreicht man wieder eine Steigerung der Muskelkraft.

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